Holz von A-Z bei Holzpark - unser Holz-Lexikon

Holz ist der Baustoff der Natur, der Wohlbefinden in unsere 4 Wände bringt. Informieren Sie sich über Holzarten und für was man es nicht alles verwenden kann in unserem Holz-Lexikon.

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Abachi - Triplochiton scleroxylon

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Botanische Bezeichnung Triplochiton scleroxylon, Familie - Sterculiaceae
Weitere Handelsnamen Ayous (Kamerun, Zentralafrikanische Republik), Obeche (Nigeria), Samba (Elfenbeinküste), Wawa (Ghana)
Vorkommen Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Kamerun, Kongo, Lieberia, Nigeria, Elfenbeinküste, Ghana
Eigenschaften Das Holz ist cremegelb bis strohfarbig und verfügt über einen natürlichen Glanz. Die Faser ist wechseldrehwüchsig, was auf radial geschnittenen Flächen zu einer Streifenzeichnung führt. Die Textur ist mittelgrob, aber gleichmäßig. Die natürliche und technische Trocknung verläuft schnell und in allen Dimensionen ohne spezifische Trocknungsschäden. Aufgrund der günstigen Schwindungswerte zählt Abachi zu den besonders gut stehenden Hölzern.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes im feuchten Zustand gegen Pilze und Einlauf ist gering, der Splint ist auch im trockenen Zustand für Insekten anfällig. Dauerhaftigkeitsklasse DK 5.
Verarbeitung Das Holz ist weich, elastisch, biegsam, sehr leicht und läßt sich gut beizen, leicht nageln, verleimen und polieren. Obwohl Werkzeuge nur wenig abgestumpft werden, empfiehlt sich der Einsatz scharfer Klingen mit reduziertem Anstellwinkel. Abachihölzer müssen vor einer Oberflächenbehandlung leicht verfüllt werden.
Verwendung Sperrholz, Furniere, Flugzeugbau, Kisten, Innenausbau, Außenausbau, Musikinstrumente, Modellbau
FSC nicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN ABA (alt) TRSC (neu)
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 560 - 620 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 340 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,36 g/cm3
Zugfestigkeit 45 - 52 N/mm2
Druckfestigkeit 26 - 42 N/mm2
Biegefestigkeit 51 - 72 N/mm2
Schwindmaß 0,10 - 0,11 % % (radial), 0,18 - 0,22 % % (tangential)
Ahorn - Acer spp

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Botanische Bezeichnung Acer spp., Familie - Aceraceae
Weitere Handelsnamen Ahorn Maser, Bergahorn, Feldahorn, Riegelahorn, Spitzenahorn, Vogelaugenahorn, Zuckerahorn (D) - Black Maple, Fiddle Back, Hard Maple, Red Maple, Soft Maple, Soft Silver Maple, Sugar Maple (GB
Vorkommen Europa, Vorderasien, Skandinavien, Türkei, Kaukasus
Eigenschaften Das Holz ist in der Regel geradfaserig, wobei gelegentliche wirbelige oder wellige Verläufe auf radialgeschnittenen Oberflächenattraktiven Riegelwuchs und Gittermuster zeigen. Die Textur ist fein und gleichmäßig. Ahornhölzer weisen eine rahmweiße Färbung mit natürlichem Glanz auf und nehmen bei langsamer Trocknung eine natürliche Bräune an. Die Jahresringe sind durch das dunklere Spätholz als feine Linien zu erkennen. Die Gefäße sind nicht sichtbar, und die häufigen, feinen Markstrahlen bilden auf dem Hirnschnitt hellglänzende Linien. Die Biegefähigkeit ist bei geradfaserigem Wuchs allgemein gut.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen Pilze, Insekten und verschiedene Termiten ist gering, daher ist eine Verwendung in Bereichen mit anhaltender Feuchte zu vermeiden. Dauerhaftigkeitsklasse DK 5.
Verarbeitung Bergahorn eignet sich gut zum Fräsen, Drechseln, Bohren und Schnitzen. Die Bearbeitung beim Zuckerahorn, sowie der Gruppe Hard Maple, ist durch einen unregelmäßigen Faserverlauf und die größere Härte teils erschwert. Alle Ahornhölzer sind gut messer- und schälbar.
Verwendung Innenausbau, Möbel, Musikinstrumente, Küchengeräte, Spielsachen, Drechseln, Pinselstiele, Haushaltsgegenstände, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN ACPS für Bergahorn, ACSC für Zuckerahorn
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 1,5 m
Gewicht ca. 970 kg/m3 (ungetrocknet) - ca. 500 - 710 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,61 - 0,63 g/cm3
Zugfestigkeit 80 - 140 N/mm2
Druckfestigkeit 46 - 62 N/mm2­­
Biegefestigkeit 85 - 135 N/mm2
Schwindmaß 0,10 - 0,20 % % (radial) - 0,22 - 0,30 % % (tangential)
Bambusplatten

Das schnellwachsende Gras „Phylloostachys Pubescens“ aus China hat sich in den letzten Jahren zu einem „echten Renner“ entwickelt. Bereits nach ca. fünf bis sechs Jahren wird der Bambus geerntet und in einem speziellen Verfahren zu hochwertigen Möbelplatten verarbeitet. Damit ist Bambus auch aus ökologischer Sicht ein bemerkenswerter Rohstoff.

Bambus-Platten mit ihrem unverwechselbaren Charakter sind ein Design-Highlight. Aufgrund der geringen Wandstärke der Bambushalme können maximal ca. 5 mm dicke und ca. 20 mm breite Lamellen hergestellt werden. Platten bis zu einer Dicke von 15 mm werden einlagig, alle anderen Dicken als Drei- oder Fünfschichtplatten hergestellt, wobei die Mittelschichten sowohl horizontal als auch hochkant verleimt sein können. In seiner Beständigkeit und seiner Härte ist Bambus heimischen Harthölzern ebenbürtig, in seiner Härte dem Holz sogar überlegen. Durch die hohe Dichte dieses Materials hat eine Bambusplatte einen um etwa 30% höhere Härte als Eiche.

Bambus-Möbelbauplatten vereinen holztechnische Eigenschaften und Qualitäten mit natürlicher Schönheit. Die Platten werden naturhell und carbonisiert (mit Wasserdampf behandelt, ähnlich der Dämpfung bei Massivholz) geliefert.

Bangkirai - Shorea spp.

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Botanische Bezeichnung Shorea spp., Familie - Dipterocarpaceae
Weitere Handelsnamen Balau, Yellow Balau (Malaysia), Selangan batu No. 1 (Sabah)
Vorkommen Südostasien - Philipinnen bis Java
Eigenschaften Das überwiegend homogene Holz ist gelblichbraun (häufig olivbraun), von mittlerer bis grober Textur und hoher Dichte.Es ist auf Quer- und Längsflächen durch helle Linien (Harzkanäle) gekennzeichnet. Bangkiraiholz ist schwer und besitztentsprechend hohe Festigkeitswerte. Die Trocknung verläuft langsam und führt bei Beschleunigung zur Rißbildung und zum Verziehen.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen Pilze, Insekten und verschiedene Termiten ist gut bis sehr gut, jedoch gegen die Schädlinge im Meerwasser nicht ausreichend. Dauerhaftigkeitsklasse DK 2.
Verarbeitung Das Holz ist gut zu sägen, fräsen, bohren und stemmen.
Verwendung Konstruktionen und Deckung von Brücken, Rampen, Kaianlagen, Turmgestühl, Fachwerk, Schwellen, Waggonböden, Containerböden, Kiel und Spanten schwerer Boote, für säurefeste Behälter und extrem beanspruchte Fußböden, Lauf- und Arbeitsflächen
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN SHBU (für alle Arten der Gruppe Yellow Balau einschließlich Bangkirai)
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,2 m
Gewicht ca. 1.300 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 900 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,93 g/cm3
Druckfestigkeit 76 N/mm2
Biegefestigkeit 124 N/mm2
Schwindmaß 0,16 - 0,19 % % (radial), 0,37 - 0,43 % % (tangential)
Bauschnittholz

Bauschnittholz (Vollholz) aus Nadelholz wird durch Einschneiden oder Profilieren aus Rundholz gewonnen. Die üblicherweise rechteckigen Querschnitte werden je nach Verhältnis von Höhe und Breite in Latten, Bretter, Bohlen und Kanthölzer unterschieden.

Trocknen, Keilzinken, Hobeln, Fasen und weiteres Profilieren sind mögliche Veredelungsschritte für diesen Vollholzprodukt.

Bauschnittholz ist mindestens 6 mm dick und hat eine Mindestquerschnittfläche von 11cm².

Betonschalung

Betonschalungsplatten aus Furnierplatten bestehen meist aus wetterfest verleimten Hartholzfurnieren mit einer ausgeprägt niedrigen Feuchtigkeitsaufnahme und hochwertiger phenolharzimprägnierten Oberflächenbeschichtungen. Die Schmalflächen sind mit einem Spezial-Acryl-Wasserlack wasserabweisend behandelt.

BPC Bamboo Polymer Composite Terrassendielen

Aktuell in Deutschland vertriebene Terrassendecks aus BPC bestehen ca. zu 60 % aus Bambus, zu 30 % aus HDPE (High Density Poly Ethylen) und zu 10 % aus Additiven. Dieses wird vermischt, extrudiert und anschließend geschliffen.


Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen und ein sehr regenerativer Rohstoff. Verwendet werden fast ausschließlich Bambusfasern die in Kombination mit recyceltem Kunststoff. Speziell als Terrassendiele eignet sich der homogene Werkstoff ausgezeichnet.


BPC-Terrassendielen werden sowohl als Hohlkammer- als auch als Massivdiele in verschiedenen Farben angeboten.

BSH (Brettschichtholz)

Brettschichtholz (BSH) besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten, getrockneten Brettern oder Brettlamellen aus Nadelholz. Die früher häufig verwendeten Bezeichnungen „Leimholz“ oder „Leimbalken“ sollten nicht mehr verwendet werden, um Verwechselungen mit anderen Produkten zu vermeiden.


BSH ist ein vergütetes Produkt, das aufgrund der Festigkeitssortierung des Ausgangsmaterials und der Homogenisierung durch den schichtweisen Aufbau höhere Tragfähigkeiten als übliches Bauholz erzielt und herstellungsbedingt ein sehr formstabiler und weitgehend rissminimierter Baustoff ist.

BSP (Brettsperrholz)

Brettsperrholz (BSP) besteht aus mindestens 3 Lagen kreuzweise übereinander gestapelten und i.d.R. rechtwinklig miteinander verleimten Schnittholzbrettern. BSP ist ein Massivholzprodukt, das als Platten oder Scheibenelement für tragende Zwecke eingesetzt wird.


Andere gelegentlich verwendete Namen sind Dickholz, mehrschichtige Massivholzplatten oder Kreuzlagenholz. Die englischsprachigen Bezeichnungen lauten X-Lam oder cross laminated timber (CLT).

Carolina Pine

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Botanische Bezeichnung Pinus taeda, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Weihrauchkiefer, Amerikanische Terpentinkiefer, Yellow Pine, Loblolly Pine, Shortleat Pine, Red Pine, Ocote
Vorkommen Nordamerika - USA
Eigenschaften Der immergrüne Baum ist der offizielle Staatsbaum des US-Bundesstaates Arkansas und ist die größte Kiefer aus der Gruppe der US-Südstaaten-Kiefern. Die Rinde ist bei ausgewachsenen Bäumen rotbraun und bricht in schuppige Platten auf. Das mattglänzende Kernholz ist gelblichweiß. Die in ihrer Farbe unterschiedlichen Jahresringe geben Carolina Pine besonders bei fladrigemAufbau seine charakteristische, dekorativ wirkende Zeichnung.
Resistenz Das Holz weist eine geringe Dauerhaftigkeit auf. Dauerhaftigkeitsklasse 3-4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich mäßig maschinell bearbeiten. Desweiteren zeigt es einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt nur mäßig Oberflächenbehandlungen an.
Verwendung Möbel, Profilbretter, Treppen
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PNTD
Größe Höhe bis 35 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 950 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 630 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,58 g/cm3
Zugfestigkeit 105 N/mm2
Druckfestigkeit 50 N/mm2
Biegefestigkeit 90 N/mm
Schwindmaß ca. 0,18 % % (radial), 0,29 - 0,33 % % (tangential)
CE

Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen werden nach der in Europa harmonisierten Norm DIN EN 13986:2002 hinsichtlich wesentlicher Eigenschaften, Prüfverfahren zur Bestimmung dieser Eigenschaften und Kennzeichnung geregelt. Die harmonisierte Norm nennt die jeweilige Produktnorm, in denen die Produktionsanforderungen an die verschiedenen Holzwerkstoffe geregelt sind. Ferner beschreibt die DIN EN 13986 das Verfahren für die Bewertung der Konformität, mit der belegt wird, dass die Holzwerkstoffe die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. Auch die Art der Kennzeichnung wird geregelt.

Da CE-Zeichen dokumentiert die Übereinstimmung (Konformität) eines Produktes mit den Mindestanforderungen der in Europa anzuwendenden Normen oder Zulassungen.

Cumaru - Bagassa guianensis

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Botanische Bezeichnung Bagassa guianensis
Vorkommen Südamerika
Eigenschaften Dass Holz ist gelbbraun bis dunkelbraun. Bei der Trocknung besteht das Risiko der Verformung.
Resistenz Dauerhaftigkeitsklasse DK 1.
Verarbeitung Das Holz lässt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten und schneiden. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
DATEN:
Rohdichte 0,80 g/cm3
Biegefestigkeit 109 N/mm2
Schwindmaß 5,2 % (radial), 3,7 % (tangential)
Darrtrocken

Als darrtrockenes Holz bezeichnet man die reine Trockenmasse des Holzes. Darrtrocken nennt man somit absolut trockenes Holz.

Dekorplatten

Das Anwendungsgebiet von Dekorplatten ist primär der Möbelbau und der allgemeine Innenaushau. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind im Bereich Innenwandbekleidung, Unterdecken und Deckenbekleidung zu finden.

Dekorplatten sind nur bedingt für stark horizontal beanspruchte Flächen einsetzbar. Hier empfiehlt sich der Einsatz von Schichtstoffplatten.

Als Trägerplatten werden in den meisten Fällen entweder Spanplatten oder MDF-Platten eingesetzt. Die eingesetzten Dekorpapiere sind mit härtbaren Aminoplastharzen (Harnstoff- oder Melaminharz) imprägniert.

Durch Wärme und Druckeinwirkung erfolgt eine nicht umkehrbare Aushärtung der Harze und die Verbindung mit dem Trägermaterial.

Die Authentizität der Überflächen wird durch den Einsatz von verschiedenen Blechen zur Verpressung erreicht. Pressbleche gibt es in den verschiedensten Oberflächen, von Holzstrukturen über Perleffekte bis hin zu glatten Blechen.

Die Produkteigenschaften werden vom Trägermaterial bestimmt. Als Träger sind „normale“ Rohspanplatten, schwer entflammbare Spanplatten (DIN 4102 beachten). Feuchtebeständige Spanplatten, MDF-Platten und Span-Tischlerplatten erhältlich.

DoP

Am 01. Juli 2013 ist die neue Bauprodukte-Verordnung (bauPVO, Nr. 305/2011) in Kraft getreten und hat die bisherige Bauprodukt-Richtlinie (BPR, 89/106/EWG) ersetzt. Eine wesentliche Neuerung ist die erweiterte CE-Kennzeichnung der Produkte, kombiniert mit einer so genannten Deklaration of Performance (DoP), einer Leistungserklärung, welche die Materialien begleitet und detaillierte Informationen zu den Produkten bietet. Diese neue DoP ersetzt die ehemals vorhandene Konformitätserklärung. Mit den Leistungserklärungen bestätigt der Hersteller seine Verantwortung für die Übereinstimmung des Bauproduktes mit den Leistungen, die in der Leistungserklärung deklariert sind.

Doppelstegträger

Doppelstegträger aus Holzwerkstoffen können aus unterschiedlichen Materialkombinationen bestehen, die je nach Anwendungs- und Belastungsfall gewählt und dimensioniert werden. Sie sind material- und geometrieoptimierte Bauelemente, die für jeden Anwendungsfall rund um den Holzhausbau hervorragende Lösungen bieten.

Trotz des geringen Gewichts bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit ist der Aufbau unkompliziert: Zwei Gurte, i.d.R. aus Furnierschichtholz, werden durch einen Steg aus z.B. OSB oder Hartfaserplatten oder durch Sprossen mittels eines speziellen Kleber verbunden und bilden so einen biegesteifen Träger.

Stegträger werden typischerweise als Decken- und Dachträger sowie als Wandstiele eingesetzt.

Douglasie/Oregon Pine - Pseudotsuga menziesii

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Botanische Bezeichnung Pseudotsuga menziesii, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Carolina, Douglastanne, Douglasie, Gelbkiefer, Rotholz (D), Douglas fir, Eastern White Pine, Red Pine, Yellow Pine (GB)
Vorkommen Nordamerika, Mitteleuropa
Eigenschaften Das gelblichweiße Splintholz hebt sich vom hellrötlichbraunen Kernholz ab. Das Holz ist geradfaserig und weist eine mittelfeineund gleichmäßige Textur auf und erkennbare Wachstumsringzeichnung auf. Douglastannen besitzen eine erkennbare Wachstumsring­zeichnung und einen welligen Jahresringverlauf. Bei stärkerer Erwärmung und ungenügender Trocknung kann auf der Oberfläche Harz austreten. Die technische Trocknung bereitet keine Schwierigkeiten.
Resistenz Hervorzuheben sind das gute Stehvermögen und eine für die Verwendung im Außenbau genügende Pilzresistenz.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten. Allgemein sind die gleich guten Verarbeitungs- und Verleimungs-­eigenschaften wie bei Kiefernholz zu erwarten.
Verwendung Spanholz/Spanplatten, Furniere, Konstruktionsholz, Innenausbau, Außenbau, Dockanlagen, Hafenanlagen, Eisenbahnschwellen, Sperrholz, Verschalungen, Zellstoff
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PSMN
Größe Höhe bis 100 m, Ø bis 4,0 m
Gewicht ca. 700 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 500 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,51 - 0,56 g/cm3
Zugfestigkeit 82 - 105 N/mm2
Druckfestigkeit 42 - 68 N/mm2
Biegefestigkeit 70 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial), 0,24 - 0,31 % % (tangential)
Duo- / Triobalken

Bei Duobalken und Triobalken handelt es sich um industriell gefertigte Produkte, die aus zwei oder drei flachseitig faserparallel miteinander verklebten Bohlen oder Kanthölzern bestehen. Duo- und Triobalken sind ebenfalls unter der Bezeichnung Balkenschichtholz bekannt. Die Begriffe Lamellenholz, Leimholz und Lamellenbalken sollten vermieden werden, um eine Verwechslung mit anderen Produkten auszuschließen.

Duobalken und Triobalken werden standartmäßig aus Fichtenholz hergestellt. Verfügbar sind auch die Holzarten Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie. Duo- und Triobalken sind bauaufsichtlich zugelassen. Ihre besonderen Vorteile sind hohe Formstabilität und eine weitgehende Rissfreiheit, was sie speziell für den Holzhausbau geeignet macht.

Über die Zulassung hinausgehende Qualitätsanforderungen, z.B. an die Oberfläche, können gemäß Vereinbarung mit Holzbau Deutschland – (Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister) angefragt werden. Wie bei KH wird die Einhaltung dieser zusätzlichen Qualitätsanforderungen im Rahmen von Eigen- und Fremdüberwachungen durch unabhängige Institute kontrolliert.

Edelkastanie

Die Alternative zu Tropenholz

Dieses schwere und stark beanspruchbare Holz mit einem ansprechend unruhigem Faserverlauf, verbreitet ein elegantes Flair. Neben seinem vielfältigen Holzbild bietet es weitere Vorteile wie eine

lange Lebensdauer, überaus hohe Festigkeit und Resistenz gegenüber Pilzbildung und Insekten. Mit der Resistenzklasse 1, der geringen Haarrissbildung und dem mäßigen Quell- und Schwindverhalten wird Ihre Terrasse lange im frischen Glanz erstrahlen. Um seine rötlich braune

Färbung zu erhalten sollte man eine jährliche Pflegebehandlung durchführen.

Eiche - Quercus spp. / WEISSEICHE

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Botanische Bezeichnung Quercus spp., Familie - Fagaceae
Weitere Handelsnamen Stieleiche, Traubeneiche, Weißeiche, Göhrde-Eiche, Pfälzer Eiche, Spessarteiche (D), White oak, Swamp white oak, Bur oak, Chincapin oak (GB)
Vorkommen Europa, Vorder- und Ostasien, Nordamerika
Eigenschaften Das gleichmäßig hellfarbige und feinjährige Holz der Weißeichen weist einen weiß bis hellgrauen Splint und ein blaßhellbraunes Kernholz auf. Während die Poren im Frühholz grob und ringförmig geordnet sind, ist die Anordnung im Spätholz extrem fein. Die Trocknung ist wegen Neigung zur Rißbildung vorsichtig zu steuern. Weißeichen sind gegen Pilzbefall gut widerstandsfähig.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall bei Weißeichen ist gut. Dauerhaftigkeitsklasse 2-3.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen.
Verwendung Furniere, Innenausbau, Möbel
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN QCXE (Europa), QCXY (Asien), QCXA (Nordamerika)
Größe Höhe bis 15 m, Ø bis 0,8 m
Gewicht ca. 950 - 1.050 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 600- 650 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,69 g/cm3
Zugfestigkeit 90 - 110 N/mm2
Druckfestigkeit 50 - 54 N/mm2
Biegefestigkeit 92 - 98 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,22 % % (radial), 0,28 - 0,35 % % (tangential)
Elsbeere - Sorbus torminalis

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Botanische Bezeichnung Sorbus torminalis, Familie - ROSACEAE
Weitere Handelsnamen Alisier Torminal, Atlasbaum, Arisbeere, Arlesbeere, Elzbeere, Alzbeere, Ruhrbirne, Schweizer Birnbaum, Wilder Sperberbaum
Vorkommen Mittel- und Südeuropa
Eigenschaften Das Holz weist eine rötlichweiße Holzfarbe auf, der Holzfaserverlauf und die Strahlen sind unregelmässig, die Gefäße sindzerstreut, die Jahresringe sind gut erkennbar - insgesamt ein schlichtes Aussehen. Der Elsbeerbaum ist eines der härtesten europäischen Hölzer. Er ist zerstreutporig, arbeitet und wirft sich beim Trocknen sehr.
Resistenz Die Elsbeere ist nicht witterungsbeständig und ist anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4-5.
Verarbeitung Das feinfaserige Holz ist schwer, mittelhart, zäh, biegsam, elastisch, schwindet stark und läßt sich bei erhöhtem Kraftaufwand gut bearbeiten, drechseln und polieren.
Verwendung Messinstrumente, Musikinstrumente, Maßstäbe, Maschinenteile, Drechseln, Verwendung der Früchte: Schnaps.
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN 0 TR
Größe Höhe bis 20 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 930 - 1.070 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 650- 760 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,75 g/cm3
Zugfestigkeit ca. 100 N/mm2
Druckfestigkeit 45 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 93 - 108 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,16 % % (radial), 0,30 - 0,36 % % (tangential)
Erle - Alnus glutinosa

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Botanische Bezeichnung Alnus glutinosa , Familie - Betulaceae
Weitere Handelsnamen Schwarzerle, Weißerle, Roterle, Grauerle
Vorkommen Europa, Nordwestafrika, Sibirien
Eigenschaften Das Holz der Erle ist rötlichweiß auf Rotbraun nachdunkelnd. Die Jahresringe sind verschieden breit, die falschen Markstrahlen erscheinen im Radialschnitt als Spiegel, im Tangentialschnitt als dunklere Längsstreifen. Die Porenanordnung wirkt zerstreut und klein, die Textur des Holzes ist fein. Erlenhölzer trocknen schnell und verfügen über eine nur mäßige Dampfbiegeeigenschaft und mittlere Druckfestigkeit.
Resistenz Die Erle ist nicht witterungsfest, jedoch unter Wasser ist das Holz sehr dauerhaft. Desweiteren ist es sehr anfällig für Pilz und Insektenbefall. Dauerhaftigkeitsklasse DK 5.
Verarbeitung Das ziemlich grobfaserige Holz ist weich, leicht spaltbar, ziemlich biegsam, elastisch und fest. Es läßt sich gut bearbeiten,messern und schälen, vorzüglich drehen und schnitzen. Weiter zeigt Erle einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungenund nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an.
Verwendung Schnitzerei, Schreinerei, Drechseln, Bildhauerei, Sperrholz, gefärbt als Ersatz für Nussbaum und Mahagoni
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN ALGU
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 0,8 m
Gewicht ca. 900 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 530 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,55 g/cm3
Zugfestigkeit 71 - 92 N/mm2
Druckfestigkeit 41 - 54 N/mm2
Biegefestigkeit 80 - 95 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,17 % (radial), 0,24 - 0,30 % (tangential)
Esche - Fraxinus excelsior

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Botanische Bezeichnung Fraxinus excelsior, Familie - Oleaceae
Weitere Handelsnamen Amerikanische Esche, gemeine Esche, Esche-Braunkern, Esche-Maser, Weißesche (D), Ash (GB), Essen (NL)
Vorkommen Europa, Mittelrussland, Vorderasien, Nordamerika
Eigenschaften Die europäische Esche ist rahmweiß bis hellbraun, manchmal mit dunkelbraunem oder schwarzem Kern. Das Holz ist geradfaserig und grob textuiert mit dekorativer Zeichnung. Die Weißesche ist graubraun mit rötlicher Tönung. Das Holz ist ringporig, die grossen Gefäße im Frühholz erscheinen im Längsschnitt als grobe Nadelrisse. Die Jahresringe sind in allen Schnitten deutlich zu sehen. Das Holz trocknet relativ schnell bei geringer Schwindung und verfügt über ausgezeichnete Dampfbiegeeigenschaften.
Resistenz Die Esche ist nur gering witterungsfest, ist nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall und neigt zu Verfärbungen. Das Kernholz ist nur moderat, schwarzes Kernholz ist sehr resistent gegen Holzschutzbehandlung. Dauerhaftigkeitsklasse DK 5.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt Esche einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
Verwendung Kunsttischlerei, Möbel, Innenausbau, Werkzeuggriffe, Konstruktionsholz, Lagereinrichtungen, Fahrzeugbau, Stellmacherei, landwirtschaftliche Geräte, Schiffbau, Sportgeräte, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN FXEX
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 800 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 650 kg/cm3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,69 g/cm3
Zugfestigkeit 130 - 160 N/mm2
Druckfestigkeit 43 - 59 N/mm2
Biegefestigkeit 100 - 127 N/mm2
Schwindmaß 0,17 - 0,21 % % (radial), 0,27 - 0,38 % % (tangential)
Fenster

Ein Fenster ist eine Öffnung in der Wand eines Gebäudes und dient der Lichtzufuhr und der Belüftung. Es ist der Abschluss des Hauses ins Freie. Die Hülle eines Gebäudes prägt seinen Charakter maßgeblich.

Fenster bestehen aus unterschiedlichen Profilen für Rahmen und Flügel, einer Füllung meistens Glas sowie einer Reihe von Beschlägen für die Funktion. Fenster werden heute aus folgenden Materialien gebaut: Kunststoff, Aluminium und Holz. Daneben gibt es noch die Materialkombinationen Holz-Aluminium und Kunststoff-Aluminium, die jeweils die Vorteile der beiden benutzten Materialien kombinieren.

Werkstoffe:

Holz: Vollholz oder Kantelmaterial in verschiedenen Holzarten (z. B. Kiefer, Meranti oder Eiche) welche nach Bearbeitung mit Lasur oder deckender Farbe endbehandelt werden müssen.


Holz-Alu: wie bei Holzfenstern jedoch mit einer Deckschale im Außenbereich aus Aluminium. Vorteil ist hier die Witterungsbeständigkeit des Aluminiums im Außenbereich und die Holzoptik im Innenbereich.


Kunststoff: Kunststofffenster bestehen aus einem stranggepressten Kunststoffprofil, meist aus PVC, in welches aus statischen Gründen fast immer ein Stahlkantenrohr, ein stählernes U-Profil oder ein L-Profil eingearbeitet wird. Ohne diese Armierung ist die Steifigkeit relativ gering und damit die Flügelweite des Fensters begrenzt.


Kunststoff-Alu: diese Kombination mit einer Aludeckschale findet ihren Einsatz häufig bei farbigen bzw. zweifarbigen Fenstern. Im Aluminium ist eine größere Farbauswahl möglich.


Aluminium: Aluminiumfenster bestehen aus stranggepressten Aluminiumprofilen. Sie sind besonders leicht, ausreichend stabil und witterungsbeständig. Neue Profil Generationen sind ausgeschäumt, um einen besseren Wärmedämmwert zu erreichen.


Tipp:

   •   Achten Sie beim Wärmeschutz für Fenster auf den Wärmeschutzkoeffizienten (U-Wert) für das gesamte Fenster, bestehend aus Rahmen, Glas und Randverbund. So sparen Sie Energiekosten.

   •   Bei allen Fenstern muss der Uw-Wert in der CE Kennzeichnung ausgewiesen werden.

   •   U-Wert-Berechnung bei Fenstern

   •   Bei Fenstern werden grundsätzlich drei U-Werte unterschieden:

   •   › Uw (w = window) – der Gesamtwert des Fensters
› Ug (g = glazing) – der U-Wert der Verglasung
› Uf (f = frame) – der U-Wert des Rahmens Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw bezieht sich auf das gesamte Fenster.

In diesen Wert fließen die U-Werte für die Verglasung Ug und den Rahmen Uf mit ein. Den Gesamtwert Uw beeinflussen darüber hinaus der lineare Wärmedurchgangskoeffizient ψg (g = glazing) und die Fenstergröße.

Fichte - Picea abies

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Botanische Bezeichnung Picea abies, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Astfichte, Europäische Fichte, Karpathen Fichte, Nordische Fichte, Rotfichte, Rottanne, Weißholz (D), Baltic Whitewood, Spruce, White Deal, European Spruce, Norway Spruce (GB)
Vorkommen Europa, alpine Regionen Nordamerikas
Eigenschaften Die Farbe der Fichte variiert von Gelblichweiß bis Gelbbraun und besitzt einen natürlichen Glanz. Die Jahresringe sind klar definiert. Das helle Holz ist geradfaserig mit feiner Textur und ziemlich harzhaltig. Die Jahresringe sind durch die dunklen Spätholzzonen deutlich zu erkennen. Die Trocknung verläuft schnell und ohne spezifische Schwierigkeiten, nur bei scharfer Trocknung können feine Risse an der Oberfläche und sich lockernde Äste die Qualität mindern. Das Stehvermögen ist meist gut,jedoch gelegentlich durch einen zum Verziehen führenden Drehwuchs beeinträchtigt.
Resistenz Das Kernholz der Fichte ist schwer zu imprägnieren und im Außenbau nicht ausreichend resistent gegen Pilzbefall. Das Splintholz dagegen ist gegen Bläue weniger anfällig als das das Kiefernholz. Die Resistenz gegen schwache Laugen und Säuren ist relativ hoch. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, schälen, messern, schnitzen, nageln und schrauben. Desweiteren nimmt Fichte Oberflächenbehandlungen wie Lacke und Beizen sehr gut an.
Verwendung Weihnachtsbäume, Innenausbau, Außenbau, Konstruktionsholz, Ausstattungsholz, Möbel, Bodenbeläge, Wohnräume, Resonanzböden, Tasteninstrumente, Spanholz/Spanplatten
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PCAB
Größe Höhe bis 60 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 600 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 0,40 - 0,45 g/cm3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,47 g/cm3
Zugfestigkeit 80 - 90 N/mm2
Druckfestigkeit 40 - 50 N/mm2
Biegefestigkeit 65 - 77 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial), 0,27 - 0,36 % % (tangential)
FSH - Furnierschichtholz

Furnierschichtholz (FSH) ist ein Holzwerkstoff, der aus ca. 3 mm starken und miteinander verleimten Nadelholz-Schälfurnieren besteht. Daraus lassen sich Träger und Balken sowie Platten und Scheiben mit hoher Tragfestigkeit herstellen.


Furnierschichtholz wird auch als LVL, der Abkürzung für den englischsprachigen Ausdruck „Laminated Veneer Lumber“, bezeichnet.

Funktionstüren (Feuerschutz- Türelemente)

Eine Feuerschutztür hat die Aufgabe, Öffnungen in feuerbeständigen Wänden gegen den Durchtritt von Feuer für eine bestimmte Zeit zu sichern. Diese selbstschließenden Türen (Brandschutztüren), Tore, Klappen bilden eine geprüfte Einheit aus Türzarge, Türblatt und den für die Funktion erforderlichen Beschlägen (geprüfte Drückergarnitur – Nuss 9mm und Türschließer).

Zu jeder Feuerschutztür sind vom Hersteller Einbau- und Wartungsanleitungen mitzuliefern. Zusätzlich hat sie als Nachweis, dass die Tür der DIN 1809 DIN4102-5 sowie DIN 4102-18 entspricht, ein Typenschild. Die meisten Hersteller bringen dieses im Falz auf der Bandseite an. Die DIN unterscheidet zwischen einflügeligen und zweiflügeligen Feuerschutztüren. Feuerschutzabschlüsse sind entsprechend der nationalen DIN 4102-5 in die Feuerwiderstandsklassen T30, T60, T90 und T120 eingestuft.

Sie müssen in der Lage sein eine bestimmte Feuerwiderstandsdauer, nach DIN 4102-5 (national) bzw. DIN EN 13501-2 (europäisch), aufzuweisen. So können Feuerschutzabschlüsse in die Feuerwiderstandsklassen 15, 20, 30,45, 60, 90, 120, 180, 240 (Minuten) eingestuft werden.


Bei Feuerschutztüren die nach europäischen Vorschriften klassifiziert und geprüft wurden, ist besonders darauf zu achten und auch zu prüfen, ob die Abschlüsse für eine Brandbeanspruchung von nur einer oder von beiden Seiten geprüft und klassifiziert wurden. Die nationalen Vorschriften basieren auf einer beidseitigen Prüfung.


Wo Feuerschutztüren einzubauen sind, ist in den jeweiligen Bauordnungen bzw. den jeweils gültigen Sonderbauvorschriften geregelt. In Deutschland hat jedes Bundesland diesbezüglich eine eigene Bauordnung.


Für den einwandfreien Zustand der Rauchschutztüren ist der Gebäudebetreiber/ Eigentümer verantwortlich.

Furnierboden

Als Furnierboden werden Fußbodenbeläge bezeichnet, die in der Regel aus drei Schichten aufgebaut sind:


Ein Echtholz-Deckfurnier mit einer Versiegelung oder einer Beschichtung, einer Trägerlage, meistens aus HDF und einem Gegenzug aus Furnier oder Kraftpapier.

Die Furnierlage ist im Allgemeinen dünner als 2,5 mm (ca. 0,6-2,5 mm), wodurch sich Furnierböden von Parkett, bei dem dickere Nutzschichten vorhanden sind, abgegrenzt. Die Gesamtdicken der Furnier-Fußbodenelemente liegen üblicherweise im Bereich von 8-10 mm.


Aktuelle Furnierböden sind mit Nut und Feder oder Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und werden schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.

Neben der DIN-konformen Bezeichnung „Furnierter Fußbodenbelag“ sind auch die Bezeichnungen „Furnierboden“ und „Furnierparkett“ gebräuchlich.

Furnierböden schließen die Lücke zwischen Laminat und Parkettböden. Er ist i.d.R. preisgünstiger als Parkett, verfügt aber – im Gegensatz zum Laminat – über eine natürliche Echtholzoberfläche, sodass der verlegte Boden von einer Parkettfläche optisch kaum zu unterscheiden ist.


Im Unterschied zum Parkett ist beim Furnierboden die Nutzschicht erheblich dünner, sodass selbst exclusive Holzoberflächen ressourcendschonend und zu moderaten Preisen angeboten werden können.

Durch die relativ dünne Nutzschicht sind Furnierböden nicht für die Aufarbeitung vorgesehen – das höchstens einmalige Abschleifen ist nur bei sehr wenigen Anbietern, die ihre Elemente mit Nutzschichte nahe an 2,5 mm ausrüsten, überhaupt möglich.


Mit einer entsprechenden Versiegelung versehen, sind Oberflächen von Furnierböden ausgesprochen widerstandsfähig: Die geringe Deckschicht, auf der hoch verdichteten Trägerschicht, schafft einen besonders formstabilen Verbund, der sich beim Aufprall eines Gegenstandes deutlich weniger verformt, als herkömmliche Echtholz-Böden. Böden mit integrierter Trittschalldämmung verbessern die Klang- und Raumschalleigenschaften und machen den Verzicht auf entsprechende Unterlagen möglich. Furnierte Oberflächen können, auch in Teilbereichen, mit entsprechender Reparatur-Sets ausgebesset werden. Wenn vom Hersteller nicht ausdrücklich hierfür freigegeben, sind Furnierböden nicht für den Einsatz in Feuchträumen und spritzwassergefährdeten Bereichen vorgesehen.

Garapa - Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris

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Botanische Bezeichnung Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris
Weitere Handelsnamen Südamerika / „Apuleia molaris“ überwiegend im Amazonasgebiet, „Apuleia leiocarpa“ hauptsächlich an der Atlantikküste Brasiliens (vom Staat Bahia bis zum Staat Rio Grande)
Vorkommen Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru, Kolumbien, Venezuela
Eigenschaften Splintholz deutlich abgesetzt, 50 - 110 mm breit, blassgelb, Kernholz im frischen Zustand zitronengelb, mit der Zeit hellbraun nachdunkelnd. Faserverlauf gerade bis wechseldrehwüchsig. Farblich wie strukturell überwiegend homogenes Holz von feiner bis mittlerer Textur und hoher Dichte; Holzbild je nach Faserverlauf schlicht bis dekorativ.Geruch: Garapa entfaltet im frischen Zustand einen charakteristischen Mandelgeruch.
Resistenz Sehr gut auch im direkten Erdkontakt. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1-2.
Verarbeitung Garapa hat eine sehr hohe Restfeuchte - ca. 20-25 %. Die Lagerung sollte daher wie folgt erfolgen: nicht lose in der Sonne -die Dielen würden sich sofort verziehen (Dielen zusammengebunden), wenn möglich waagrecht und senkrecht gelattet - damit Luftdazukommt. Aufgrund des langen Transportweges sind die Dielen zum Teil mit oberflächlichem Pilz/Schimmel befallen.Man gibt den Dielen dann Luft und kann diese mit einem Dampfstrahler (nur mit Vorsicht und verminderten Druck sowie genügend Abstand) und Bürste reinigen. Eventuelle Wasserflecken, Abfärbungen von Metallbändern und Farbunterschiede verschwinden unter Einwirkung von UV-Strahlen und Regen nach ca. 1-3 Wochen. Sägen: gut. Hobeln: gut bis mäßig, bedingt durch Wechseldrehwuchs, langsamer Vorschub und geringer Schnittwinkel sind zur Erzielung sauberer Hobelergebnisse empfehlenswert. Werkzeuge stumpfen.
Verwendung Schwimmbadumrandung, Steg, Dachterrassen, Terrassendecks
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN nicht aufgenommen
Größe Ø 60 cm bis 120 cm
Gewicht ca. 1.250 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 790-830 kg/m3 (12% HF)
Rohdichte 0,79 g/cm3
Zugfestigkeit 100 - 135 N/mm2
Druckfestigkeit 63 N/mm2
Biegefestigkeit 150 N/mm2
Schwindmaß ca. 0,23 % % (radial), ca. 0,41 % % (tangential)
Gartenholz

Holz… arbeitet & verändert sich

Wir Menschen umgeben uns gerne mit dem Werkstoff Holz, da wir eine gewisse Vertrautheit spüren, besonders im Garten, aber auch im Wohnbereich.

Ein bisschen Wissen aus dem Holzlexikon ist nötig, um besonders im Außenbereich jahrelang Freude am Holz zu haben Holz ist die Basis vieler unserer Produkte. Wir setzen hierbei unterschiedliche Holzarten ein, um die vielfältigen Vorzüge zu erhalten. Generell werden Hölzer in verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt, die man durch eine besondere Behandlung (z. B. die Kesseldruckimprägnierung) positiv beeinflussen kann. Alle Maße sind Circa-Maße. Holz ist abhängig von den klimatischen Einflüssen.


Bei Feuchtigkeit dehnt sich Holz aus, bei Trockenheit gibt es das aufgenommene Wasser wieder ab und zieht sich somit wieder zusammen. Maßtoleranzen bei Holzprodukten sind also Teil der natürlichen Eigenschaften des Holzes und stellen keinen Mangel dar.


NATURPRODUKT „HOLZ“

Sie werden an Ihrem Gartenholz viele Jahre Freude haben. Trotzdem ist dieses Holz auch ein Naturprodukt. So sieht nicht jedes Stück Holz im Farbspiel aus wie das andere. Es kann sogar auch vorkommen, dass auf der Oberfläche von überseeischen Harthölzern stecknadelkopfgroße Löcher auftreten. Dies sind die sogenannten „Pinholes“, kleine Wurmlöcher. Es besteht aber kein Grund zur Sorge, Schädlinge leben nicht mehr darin! Da diese Löcher Teil der natürlichen Optik sind, lassen sie sich bei Harthölzern nicht vermeiden.


HARZAUSTRITTE

Bei Nadelhölzern können weiche oder harte Harzaustritte, sogenannte Harzgallen oder Harztaschen, vorkommen. Sofern diese im Gehbereich auf Bodendielen oder an optisch wichtigen Stellen auftreten, können diese zum Beispiel mit einem im Fachhandel erhältlichen Entharzer entfernt werden. Trockenes Harz entfernen Sie am besten mit einem Stechbeitel.


OBERFLÄCHE

Äste gehören zu dem Charakterbild. Unsere heimischen Nadelhölzer neigen zu einem lebhaften Astbild, wobei das Astbild der Kiefer deutlicher ist als das der Fichte. Ein sichtbares Auftreten stellt daher ebenso keine Mangelerscheinung dar wie auch Risse in den Ästen (gemäß DIN 4074).


IMPRÄGNIERSALZE

Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zum Schutz der Holzoberfläche Salze in das Holz gepresst. Diese lmprägniersalze reagieren mit Holzinhaltstoffen und können an einigen Stellen „ausblühen". Im Laufe der Zeit verblassen diese ungefährlichen, grünlichen Salzkristallisierungen.

 

FARBSPIELE

Holz ist ein Naturprodukt, daher ist es unumgänglich, dass unterschiedliche Partien unterschiedliche Farben aufweisen. Aber auch auf einem einzelnen Stück Holz entstehen diverse Farbnuancen, welche sich zum Beispiel in der Pigmentierung des Holzes begründen. Schließlich gleichen sich die Stellen jedoch farblich an.


DUNKLE STELLEN

Die Markröhre, die den Baum durchzog, ist für die dunklen Stellen auf der Holz-oberfläche verantwortlich. Neben Ästen und charaktervollen Maserungen gehören auch diese Erscheinungen zum Naturwerkstoff Holz und sind besonders bei Nadelhölzern nicht auszuschließen. Ihr Auftreten bedeutet keinen Mangel (gemäß DIN 4074).


STOCKFLECKEN

Verfahrensbedingt wird bei der Kesseldruckimprägnierung viel Wasser in das Holz gepresst. Hierbei kann es besonders in der warmen Jahreszeit bei frisch imprägniertem und somit feuchtem Holz zu Schimmelbefall und Stockflecken kommen. Da dies jedoch nur oberflächlich ist, beeinträchtigt es die Qualität des Holzes nicht. Nach dem Trocknen des Holzes können diese mit einem Tuch oder einer Wurzelbürste entfernt werden.


RAUE STELLEN

Wir fertigen mit größtmöglicher Sorgfalt, damit Sie ein hochwertiges Produkt erhalten. Doch auch modernste Technik und hochwertige Hobel und Fräser können, insbesondere an Rundungen und Kappschnitten, in Astbereichen oder bei quer verlaufenden Bearbeitungen, das Auftreten von rauen Stellen nicht verhindern! Diese Stellen können Sie gegebenenfalls eigenhändig nacharbeiten.


SPANNUNGSRISSE

Klimatische Einflüsse und die dadurch bedingte Aufnahme und Abgabe von Wasser sind für die Dimensionsveränderung von Holz verantwortlich. Dieses ist eine natürliche Erscheinung des Werkstoffes Holz und kann daher von uns bei der Herstellung nicht ausgeschlossen werden. Die Veränderung stellt keinen Mangel dar.

Glastüren

Der Trend zur individuellen Wohnraumgestaltung hält ungebrochen an. Innentüren spielen dabei als gestalterisches Element eine besondere Rolle. Der Trend im Wohn- oder Geschäftsbereich zu mehr Offenheit und Transparenz ist ungebrochen. Ein Effekt, der sich durch die Verwendung von Ganzglastüren besonders eindrucksvoll umsetzen lässt. Mit Leichtigkeit und Transparenz kommen Glastüren als hochwertige, designorientierte Alternativen zu Holztüren zum Einsatz.


Ganzglastüren gibt es in großer Designvielfalt, z. B. Laser Glastüren mit 2D oder 3D Motiven, oder im Sieb- oder Digitaldruckverfahren mit bis zu vier Farben, die in ein Glaselement eingebrannt werden. Gestalterisch und technisch bieten sie viele Möglichkeiten für Neubau und Renovierung.


Ganzglastüren werden standartmäßig aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) hergestellt. Durch Wärmebehandlung besitzt das Glas eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit im Vergleich zum normalen Flachglas. Wenn es bei sehr hoher Belastung zerbricht, zerfällt es in kleine Scherben. Dadurch reduziert sich die Verletzungsgefahr im Vergleich zum normalen Flachglas erheblich.


VSG Glastüren: Verbundsicherheitsglas besteht aus 2 einzelnen Sicherheitsgläsern, die mit einer sehr reißfesten Folie zusammenlaminiert sind. Vorteile: Die beiden Außenseiten behalten die glastypische Spiegelung und im Fall eines Bruches bleiben die Bruchstücke an der Folie kleben. Dadurch erhöht sich die Schallschutzdämpfung und die Durchbruchhemmung. Die Verletzungsgefahr im Falles eines Bruches wird minimiert.

HDF - Hochverdichtetes MDF

Faserplatten nach dem Trockenverfahren sind ein plattenförmiger Holzwerkstoff, der durch Verklebung von Holzfasern mit Kunstharzklebstoffen hergestellt wird.

Die Bezeichnung „Faserplatten nach dem Trockenverfahren“ ist ein Gattungsbegriff, welcher sich auf das Herstellverfahren bezieht.

Innerhalb dieser Definition stellen mitteldichte Faserplatten (MDF) den am weitesten verbreiteten Typ dar. Ausgehend von der Plattendichte sind für MDF-Platten folgende Klassenbezeichnungen gebräuchlich:

→ Hochverdichtetes MDF (HDF)

→ Leichtes MDF (LDF)

→ Ultraleichtes MDF (ULDF)

Aufgrund seiner Verfügbarkeit in einem weiten Dickenbereich sowie den guten Bearbeitungs- und Beschichtungseigenschaften eignen sich Faserplatten nach dem Trockenverfahren für eine breite Palette von Anwendungen sowohl im Bauwesen, z.B. für Laminatfußböden und auch für Möbelfronten.

Die möglichen Anwendungen sind durch die Entwicklung spezieller Plattentypen mit erhöhter Wertschöpfung und verbesserten Eigenschaften, z.B. in Hinsicht auf die Festigkeit, Feuchtebeständigkeit und Feierhemmung erweiter worden.

MDF kann aus Nadelhölzern und Laubhölzern hergestellt werden. Die überwiegende Menge des in Europa hergestellten MDF besteht aus Nadelhölzern.

Am weitesten verbreiteter Klebstoff ist Harnstoff-Formaldehydharz (UF), wobei je nach Plattentyp und Anwendung der Produkte auch andere Klebstoffe zum Einsatz kommen können.

Das typische Herstellverfahren besteht darin, dass das Holz zu Hackschnitzeln zerkleinert wird, welche anschließend thermisch erweicht und mechanisch zu Holzfasern aufgelöst werden. Die Fasern werden mit Kunstharzkleber vermischt, getrocknet und vor dem Pressen zu einer Matte geformt.

Diese Matte wird zwischen beheizten und polierten Pressenplatten zu einer Platte der gewünschten Dicke verpresst. Bei dickeren Platten müssen meist mehrere Matten übereinandergelegt werden.

Hemlock - Tsuda heterophylla

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Botanische Bezeichnung Tsuga heterophylla , Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Tanne, Hemlocktanne, Schierlingstanne, Edeltanne, Berghemlock (D), Alaska Pine, Blackhemlock, Hembal, Western Hemlock, Pacific Coast Hemlock (GB), Tsuga (J)
Vorkommen Mitteleuropa, Ostasien, Westküste Nordamerikas - Alaska, British Columbia, Washington, Idaho
Eigenschaften Hellfarbiges - Rötlichgrau bis Gelbbraun, geradfaseriges und oft feinjähriges Nadelholz, dem Fichtenholz mit entsprechenden Jahrringbreiten ähnlich. Die Harzgänge fehlen, es sind feine Spiegel auf Radialflächen erkennbar. Die künstliche Trocknung ist, trotz der meist hohen Anfangsfeuchte, ohne besondere Schwierigkeiten durchführbar. Hemlock zählt zu den mittelschweren Nadelhölzern.
Resistenz Das Hemlockholz ist, ähnlich Fichte, nicht ausreichend resistent gegen Pilze, um an feuchteexponierten Stellen dauerhaft zu sein.Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
Verwendung Konstruktionsholz, Innenausbau, Außenbau, Bodenbeläge, Deckenverkleidung, Drechseln, Spanholz/Spanplatten, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN TSHT
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 650 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 470 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,46 - 0,51 g/cm3
Zugfestigkeit 68 N/mm2
Druckfestigkeit 36 - 54 N/mm2
Biegefestigkeit 70 - 80 N/mm2
Schwindmaß 0,11 - 0,20 % % (radial), 0,24 - 0,33 % % (tangential)
Hevea - Hevea brasiliensis

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Botanische Bezeichnung Hevea brasiliensis, Familie - Euphorbiaceae
Weitere Handelsnamen Kautschukbaum, Gummibaum, Parakautschukbaum
Vorkommen Asien - Thailand, Indonesien, Malaysia
Eigenschaften Heveaholz besteht nur aus Splint, die Farbe ist hell gelblichweiß. Das Holz hat eine feine Maserung. Das Holz des Heveabaumes ist schwer, es ist kaum anfällig für Feuchtigkeitsschwankungen, Materialdichte und Härte sind vergleichbar mit der Eiche.
Resistenz Dauerhaftigkeitsklasse DK 5, nicht dauerhaft.
Verwendung Möbel, Musikinstrumente, Parkett, Türen, Gummiverarbeitung (Latex)
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN HVBR
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 0,35 m
Gewicht ca. 970 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 500 - 710 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,62 g/cm3
Zugfestigkeit ca. 85 N/mm2
Druckfestigkeit ca. 32 - 52 N/mm2
Biegefestigkeit ca. 95 N/mm2
Ipe

Wenn Sie sich für Ipé entscheiden, haben Sie schon gewonnen. Denn es ist robust, resistent gegenüber Witterung und Insekten, frei von Schimmelbildung und arm im Verzug. Eine beinahe lebenslange Entscheidung, denn Ipé wird in der Resistenzklasse 1 eingestuft und hält somit mindestens 25 Jahre. Da Holz ein Naturprodukt ist, was mit der Umgebung reagiert, ist es nicht auszuschließen, dass das Holz nach einer bestimmten Zeit eine graue Patina erhält. Diese kann wenn sie nicht erwünscht ist, einfach durch Nachbehandeln entfernt werden und schon erstrahlt Ihre Terrasse wieder im neuen Glanz. Auch nach dem Fällen des Baumes arbeitet das Holz weiter und verzieht sich geringfügig. Dies wird durch die Produktionsvorgänge stark eingegrenzt, sodass der Verzug nach dem Verschrauben beinahe

nicht mehr vorhanden ist.

Ipé ist eines der härtesten natürlich vorkommenden Laubhölzer der Welt. Es verbindet eine elegante hellbraune Farbe mit einer ausgezeichneten Härte und Dauerhaftigkeit. Das überaus robuste Holz kann ohne Einsatz von Ölen, Lasuren oder anderer chemischer Oberflächenbehandlungen verarbeitet werden. Nicht umsonst ist das aus dem nördlichen Südamerika stammende Laubholz zu den beliebtesten Terrassenhölzern geworden. Sie werden lange Freude an Ihrer Terrasse haben, denn es ist von Natur aus resistent gegen Insekten und Pilzbefall und mit einer Resistenzklasse von 1, sind dies mindestens 25 Jahre .

Iroko - MILICIA excelsa

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Botanische Bezeichnung Milicia excelsa, Familie - Moraceae
Weitere Handelsnamen Abang, Kambala, Mokongo, Moreira, Mvule, Odum, Amoreia, Chamfutu, Semli, Rokko, Lusanga
Vorkommen Afrikanische Waldländer - Angola, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kongo, Liberia, Mozambique, Nigeria, Zaire
Eigenschaften Das blasse Splintholz hebt sich deutlich vom gelbbraunen Kernholz ab, das zu einem tieferen Braun reift. Der Faserwuchs ist für gewöhnlich wechseldrehwüchsig und manchmal unregelmäßig. Die zerstreuten Poren bilden im Querschnitt ein geflochtenes Netz, im Radialschnitt geben sie dem Holz ein gestreiftes Aussehen. Das Holz ist sehr hart, dicht, fest und dauerhaft. Die natürliche wieauch die technische Trocknung ist ohne Schwierigkeiten durchführbar.
Resistenz Irokoholz ist besonders widerstandsfähig gegen Pilzbefall und einigermaßen dauerhaft gegen Insekten und Termiten. Desweiteren ist das Holz witterungsfest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1-2.
Verarbeitung Irokoholz ist messerbar und gut quer zu bearbeiten. Verleimungen, Nagelungen und Verschraubungen sind von guter Haltbarkeit. Für die Bearbeitung sind bestückte Werkzeuge erforderlich, wie bei Teak oder Afzelia. Einlagerungen von Kalziumkarbonat können das Sägeblatt beschädigen, bei der Arbeit mit dem Handhobel ist mit schnellem Stumpfen zu rechnen.
Verwendung Möbel, Innenausbau, Außenbau, Furniere, Parkett, Konstruktionsholz, Bildhauerei, Schnitzerei, Drechseln, Türen, Tore, Parkbänke, Treppen, Tische, Bootsbau, Wagnerei
FSC nicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN MIXX
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,5 m
Gewicht ca. 1000 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 620 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,55 - 0,85 g/cm3
Zugfestigkeit 75 - 85 N/mm2
Druckfestigkeit 50 - 70 N/mm2
Biegefestigkeit 90 - 120 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,19 % % (radial), 0,25 - 0,28 % % (tangential)
Kasten- / Rippenelemente

Hochkastenträger sind Verbundelemente, deren Einzelteile entweder starr (geklebt) oder nachgiebig (mit mechanischen Verbindungselementen) miteinander verbunden sind. Die Verbundmaterialien für Beplankung, Stege oder Rippen können aus einheitlichen oder unterschiedlichen Massivholz- oder beidseitig beplankt sein. Je nach Ausfertigung und Hersteller sind auch die Begriffe Kastenträger oder Rippenplatten üblich.

KDI - Kesseldruckimprägniert

„Kdi“ ist die Abkürzung für Kesseldruckimprägnierung. Bei diesem Verfahren wird mit Hochdruck eine Imprägnierung (Imralit-CCO) in den Kern des Holzstückes gepresst. Nadelhölzer (z.B. Fichte, Tanne, Kiefer) haben eine geringe natürliche Dauerhaftigkeit. Durch eine Kesseldruckimprägnierung mit Holzschutzmitteln oder Wachsen wird die Dauerhaftigkeit jedoch deutlich verbessert.

Da z.B. Kieferndielen einen mehr oder minder großen Splitanteil besitzen, kann eine sogenannte Vollzelltränkung die ansonsten niedrige Dauerhaftigkeit deutlich verbessern.


Für Mensch und Tier ist mit Kdi behandeltes Holz nach der Fixierung der Salze unbedenklich. Es schützt Ihr Gartenholz vorbeugend gegen holzzerstörende Pilze, Insekten, Witterungseinflüsse, Moderfäule (nach DIN 68800) und ist nicht auswaschbar.


Ihre Terrassendielen müssen nicht zwingend behandelt werden, nach einigen Monaten empfiehlt es sich aber ein Terrassenöl aufzutragen, um Ihrer Terrasse eine wasserabweisende Oberfläche zu geben und um dem vergrauen der Dielen durch den UV-Schutz vorbeugen.

Keruing - Dipterocarpus spp.

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Botanische Bezeichnung Dipterocarpus spp.
Vorkommen Südostasien
Eigenschaften Das Holz ist blass- bis rotbraun bis purpurrot. Je schwerer das Holz ist, desto dunkler fällt der Farbton aus. Bei der Trocknung besteht das Risiko der erhöhten Rissbildung.
Resistenz Dauerhaftigkeitsklasse DK 3.
Verarbeitung Abhängig vom Grad der Harzverschmierungen sind für dieses Holz Spezialwerkzeuge erforderlich. Die Standzeit der Werkzeuge ist verhältnismäßig kurz wegen der enthaltenen Kieselsäure und es Harzgehaltes. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren. Das Hobeln gelingt problemlos, während das Sägen etwas schwieriger ist. Das Holz ist nicht besonders formstabil und mittelmäßig imprägnierbar. Problemlose Oberflächenbehandlungen mit pigmentierten Lasuren und Ölen.
DATEN:
Rohdichte 0,72 – 0,80g/cm3
Biegefestigkeit 90 – 120 N/mm2
Schwindmaß 1,6 % – 3,1 % % (radial), 3,3 % - 7,4 % (tangential)
Kiefer - Pinus sylvestris

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Botanische Bezeichnung Pinus sylvestris, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Föhre, Forche, gemeine Kiefer, Igarka Kiefer, Polnische Kiefer, Nordische Kiefer, Sibirische Kiefer (D), Scots Pine, Baltic Redwood, European Redwood (GB)
Vorkommen Europa, Nordwestsibirien, Nordamerika
Eigenschaften Der asthaltige Stamm besitzt ein leicht harziges Kernholz von rotbrauner Farbe, das sich vom blasseren Splintholz abhebt. Die Textur variiert, abhängig vom Standort, von fein bis grob. Die Harzkanäle und Jahresringe sind deutlich sichtbar. Das Holz ist weich, biegsam, leicht spaltbar, sehr harzreich und schnell nachdunkelnd. Die Trocknung verläuft zügig und ohne spezifische Schwierigkeiten, nur bei zu scharfer technischer Trocknung ist besonders der Splint durch eine feine Rißbildung gefährdet. Das Stehvermögen von geradfaserigen Qualitäten ist meist gut und gleicht dem von entsprechend strukturiertem Fichtenholz.
Resistenz Das feuchte Splint des Kiefernholzes ist gegen Bläuepilze besonders anfällig, wodurch aber die Festigkeit nicht beeinträchtigt wird. Das Kernholz st überwiegend mäßig resistent gegen den Befall durch holzzerstörende Pilze. Kiefernsplint ist gut tränkbar, Kernholz dagegen sehr schwer. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3-4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, schälen, messern, sägen und hobeln. Kiefernhölzer haben guten Nagel- und Schraubenhalt und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung.
Verwendung Türen, Fenster, Schiffbau, Waggonbau, Wasserbau, Brückenbau, Papier Zellstoff, Möbel, Innenausbau, Außenbau, Telefonmaste, Konstruktionsholz, Grubenstempel, Drechseln, Spanholz/Spanplatten, Furniere. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PNSY
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 800 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 490 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,52 g/cm3
Zugfestigkeit 99 - 105 N/mm2
Druckfestigkeit 45 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 79 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial) - 0,25 - 0,36 % % (tangential)
Kiefer KDI

Resistent durch Kesseldruckimprägnierung

Die langsam wachsende Kiefer stammt aus Nord- und Mitteleuropa. Durch den langsamen Wachstumsprozess entsteht ein sehr dichtes und formstabiles Holz. Die Dauerhaftigkeit wird durch das Verfahren der Kesseldruckimprägnierung verlängert. Die Kiefer weist feine bis grobe Äste auf und neigt zu Rissen, schwindet aber kaum und weist eine gute Festigkeit auf. Auch lässt sie sich sehr gut verarbeiten.

Kirsche / Amerikanischer Kirschbaum - Prunus serotina

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Botanische Bezeichnung Prunus serotina, Familie - Rosaceae
Weitere Handelsnamen Späte Traubenkirsche, (D), Black Cherry (GB), Capulli (Mex)
Vorkommen Nord- und Mittelamerika - Canada, USA
Eigenschaften Amerikanischer Kirschbaum ist dunkler als Europäischer Kirschbaum, und blassgelb bis rotbraun mit rötlichweissem Splint. Das Holz ist ringporig, geradfaserig mit feiner Textur, dicht, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungs-beständig. Die Jahresringe sind sehr deutlich zu sehen, der Radialschnitt ist gestreift, und die feinen Markstrahlen erscheinen als hellglänzende Spiegel. Die natürliche und auch die technische Trocknung verlaufen schnell, aber bei größeren Stärken kann eine deutliche Neigung zu Hirnrissen und bei schwachen zum Verziehen auftreten.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des feuchten Kernholzes gegen Pilz- und Insektenbefall ist nicht ausreichend. Ähnlich wie der europäi-sche Kirschbaum ist die amerikanische Kirsche nicht witterungsfest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, messern, drechseln und schnitzen. Desweiteren weist das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an.
Verwendung Furniere, Möbel, Innenausbau, Verschalungen, Deckenverkleidung, Parkett, Intarsien, Kunsttischlerei
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PRSR
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 900 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 650 - 700 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,58 g/cm3
Zugfestigkeit 98 N/mm2
Druckfestigkeit 44 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 83 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,16 - 0,18 % % (radial), 0,26 - 0,33 % % (tangential)
Kirsche / Europäischer Kirschbaum - Prunus avium

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Botanische Bezeichnung Prunus avium, Familie - Rosaceae
Weitere Handelsnamen Kirsche, Süßkirsche, Vogelkirsche, Waldkirsche, (D), European Cherry (GB)
Vorkommen Europa, Kleinasien
Eigenschaften Das Holz ist hellfarbig, durch Zuwachszonen deutlich strukturiert und weist eine feine und mattglänzende Oberfläche auf. Es sind überwiegend mäßig leichte Hölzer mit gleichen, bis etwas niedrigeren Festigkeitseigenschaften. Kirschbaumholz kann durch Lichteinwirkung hellgoldbraun bis rötlichbraun nachdunkeln. Die natürliche und auch die technische Trocknung verlaufen schnell, aber bei größeren Stärken kann eine deutliche Neigung zu Hirnrissen und bei schwachen Stärken zum Verziehen auftreten.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des feuchten Kernholzes gegen Pilz- und Insektenbefall ist nicht ausreichend. Der europäische Kirsch-baum ist nicht witterungsfest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Die Bearbeitbarkeit ist mit allen Werkzeugen und nach allen Verfahren, einschließlich Messern, Fräsen, Drechseln und Schnitzen glattflächig und scharfkantig durchführbar. Desweiteren weist das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen auf und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an.
Verwendung Intarsien, Innenausbau, Verschalungen, Deckenverkleidung, Parkett, Furniere, Möbel, Gehäuse, Schnitzerei, Bildhauerei, Musikinstrumente
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PRAV
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 900 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 650 - 700 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,54 g/cm3
Zugfestigkeit 98 N/mm2
Druckfestigkeit 44 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 83 - 110 N/mm2
Schwindmaß 0,16 - 0,18 % % (radial), 0,26 - 0,33 % % (tangential)
Kork

Kork ist die Rinde der Korkeiche, die vor allem im warmen Mittelmeerraum wächst. Die Rinde wir traditionell von Hand geschält und wächst immer wieder nach, wobei die Schälung dem Baum nicht schadet und die Rinde im Laufe der Zeit immer hochwertiger wird.

Die besonderen Eigenschaften von Kork rühren von den mehr als 40 Millionen winziger Zellen pro Kubikzentimeter, die mit einem luftähnlichen Gemisch gefüllt sind. Sie sorgen für den feinen Aufbau (i.d.R. mindestens bestehend aus Korküberfläche; Trägerplatte und Gegenzug) mit einem ringsum verlaufenden mechanischen Verriegelungssystem für die schwimmende Verlegung.

Korkböden bestehen aus Naturkork und einem Bindemittel. Die Produkte werden sowohl ohne Oberflächenbehandlung als auch mit öl-, wachs-, transparent versiegelter, eingefärbter oder eingefärbt versiegelter Oberfläche angeboten.

Die Entscheidung für Kork ist in der Regel die ganz bewusste Entscheidung für Ökologie, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Korkböden verfügen über eine warm und weich Haptik, sind leicht zu pflegen und können, bei entsprechender Pflege, über viele Jahre hinweg ihr attraktives Aussehen bewahren.

KVH - Konstruktionsvollholz

Um den hohen Anforderungen des modernen Holzbaus gerecht zu werden, wurde KVH (Konstruktionsvollholz) entwickelt. KVH wird in der Regel aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie hergestellt. Diese veredelten Bauschnitthölzer unterscheiden sich nach Konstruktionsvollholz für den sichtbaren Einbau (KVH Si) und für den nicht sichtbaren Einbau (KVH NSi). Bei KVH Si sind die Ansprüche an die optische Oberflächenbeschaffenheit erhöht. Durch eine Keilverzinkung kann das Konstruktionsvollholz in größeren Längen als übliches Bauholz geliefert werden. Die Anforderungen an die Holzeigenschaften betreffen insbesondere die Bereiche der Holzfeuchte (in der Regel 15 % ± 3 %), die Einschnittarten - herzgetrennt oder herzfrei - und die Oberflächenbeschaffenheit. Durch fest definierte Eigenschaften neigt KVH im Vergleich zu normalem Bauholz weniger zur Rissbildung und ist deutlich formstabiler. Ab Werk werden die Konstruktionsvollhölzer in Längen von 13 m geliefert. Die Standartquerschnitte beginnen bei 40 x 60 mm und gehen im oberen Bereich bis 140 x 260 mm. Darüber hinaus kann KVH als Duo- oder Triobalken auch in größeren Querschnitten geliefert werden.

Laminat

Eine enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.

Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden (HPL, CPL) - High-Pressure Laminate

Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden diverser sogenannte Hockdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.

Direkt beschichtete Laminatböden (DPL, CML) - Direct Pressure Laminate

ermöglichen eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt. 

Direkt bedruckte Laminatböden (PDL) - Printed direct laminate

Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lacksystemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.

Linoleum

Linoleumbodenbeläge gehören zu den elastischen Bodenbelägen. Sie haben ihren Namen vom Leinöl (linum oleum) und bestehen in der Regel aus einem grobmaschigen Jutegewebe, auf das einseitig die Linoleumdeckmasse aufgewalzt wird. Bodenbeläge aus Linoleum werden in Europa seit über 100 Jahren ursprünglich als Rollen- oder Bahnenware, hergestellt.


Linoleum besteht vorwiegend aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen und ist vollständig recycelbar, wodurch es im Zuge wachsenden Umweltbewusstseins wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eine Renaissance erlebt Linoleum seit einiger Zeit in Form von Linoleum-Fertigboden. Er besteht aus Fertigelementen, die – ähnlich wie Fertigparkett – dreischichtig aufgebaut sind. Die Einzelschichten bestehen aus einer Nutzschicht aus 2-4 mm Linoleum, einem 6 bis 7 mm starken Träger – in der Regel eine HDF-Platte – und einem Gegenzug aus Kraftpapier oder Kork.


Der gesamte Aufbau ist ca. 10 mm dick. Die Paneele sind rundum mit Nut und Feder versehen oder mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und wird schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.


Linoleum zählt zu den sehr haltbaren, widerstandsfähigen Bodenbelägen. Je dicker die Nutzschicht gewählt wird, umso größeren Belastungen kann er trotzen. Fertiglinoleum ist für den Einsatz im Wohn- und Objektbereich geeignet. Aufgrund seiner bakteriostatischen Eigenschaften (es hemmt also das Bakterienwachstum) findet man es häufig in Gebäuden mit erhöhten Hygieneanforderungen.

Die Nachhaltigkeit, die ökologischen Vorteile sowie die guten Umwelt- und Gesundheitseigenschaften werden durch mehrere anerkannte Gütesiegel unterstrichen.

Linoleum kann im Auslierungszustand einen eigenen, materialtypischen Geruch innehaben, der sich aber, bei ausreichender Belüftung, in kurzer Zeit abbaut. Je nach Dauer und Intensität des Lichteinfalls können Linoleumoberflächen zu leichten Farbabweichungen neigen. Abhängig vom Farbton des Materials und der Dauer/Intensität des Lichteinfalls ist dieser Vorgang („Abbau des Reifeschleiers“) i.d.R. spätestens nach einigen Wochen abgeschlossen (hierzu bitte die Hinweise der Hersteller beachten).

Niangon - HERITIERA utilis

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Botanische Bezeichnung Heritiera utilis, Familie - Sterculiaceae
Weitere Handelsnamen Nyankom, Nyanwen, Ogone, Ogoué, Wishmore
Vorkommen Westafrika - Elfenbeinküste, Ghana, Liberia, Sierra Leone
Eigenschaften Das hellgraue Splintholz hebt sich stark vom Kernholz ab, dessen Färbung rosa im ungetrocknetem und im getrocknetem Zustand hell- bis dunkelrötlichbraun ausfällt. Das ist ein großporiges Holz mit teils mahagoniähnlichem Aussehen, aber meist nicht so gleichmäßiger Struktur. Die Trocknung bereitet im Freien und in der Kammer keine Schwierigkeiten. Bei der technischen Trocknungbesteht bei stark unregelmäßigem Wuchs mehr die Gefahr des Verziehens als des Reißens. Für ein befriedigendes Stehvermögen ist im Außenbau eine Trocknung auf etwa 14 bis 12 % und im Innenausbau auf etwa 8 % erforderlich.
Resistenz Das Kernholz besitzt eine mittlere bis gute Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall im Außenbau. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Niangon ist als frisches wie auch trockenes Holz gut zu sägen, die Hobelflächen sind meist glatt und scharfkantig, nur bei starker Faserabweichung besteht die Neigung zum Ausreißen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
Verwendung Aussenbau, Fenster, Fassadenelemente, Türen, Profilbretter für Wandbekleidungen, Dachunterschläge, Parkett, Treppenstufen
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN HEXN
Größe Höhe bis 20 m astfrei, Ø bis 0,8 m
Gewicht ca. 910 kg/m3 (ungetrocknet), 640 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,62 - 0,68 g/cm3
Druckfestigkeit 50 - 60 N/mm2
Biegefestigkeit 90 - 110 N/mm2
Schwindmaß 0,18 - 0,20 % % (radial), 0,33 - 0,36 % % (tangential)
Nussbaum, Amerikanischer - Juglans nigra

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Botanische Bezeichnung Juglans nigra, Familie - Juglandaceae
Weitere Handelsnamen Schwarznuß, schwarze Walnuß (D), Black Walnut, American Black Walnut (GB)
Vorkommen Noramerika - südöstliches Kanada, östliche und mittlere USA
Eigenschaften Das Kernholz reift zu einer satten dunkelbraunen bis schwarzvioletten Färbung. Das Splintholz wirkt graubraun bis hellgelblich. Das Holz ist meist geradfaserig, manchmal auch wellig oder wirbelwüchsig und ringporig. Die Textur ist recht grob, aber gleich-mäßig. Die Poren sind größer als beim europäischen Nussbaum, die Jahresringe sind sehr deutlich. Alle Nußhölzer neigen bei starker Belichtung zum Verbräunen und einer Minderung der Farbstreifigkeit. Die Trocknung verläuft langsam und muß vorsichtiggesteuert werden. Das amerikanische Nussholz ist etwas leichter und arbeitet mehr als der europäische Nussbaum.
Resistenz Das Kernholz des amerikanischen Nussbaums weist eine eine gute und der Splint eine geringe Dauerhaftigkeit auf. Die Wider-standsfähigkeit gegen den Pilz- und Insektenbefall ist gut. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, bietet guten Nagel- und Schrauben- sowie zufriedenstellenden Klebehalt. Desweiteren nimmt Nussbaum viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an.
Verwendung Ausstattungsholz, Kunsttischlerei, Möbel, Innenausbau, Musikinstrumente, Waffenschäfte, Radiogehäuse, Bildhauerei, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN JGNG
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 2,5 m
Gewicht ca. 1100 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 580 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,58 - 0,81 g/cm3
Zugfestigkeit 90 - 106 N/mm2
Druckfestigkeit 45 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 119 - 147 N/mm2
Schwindmaß 0,18 - 0,23 % % (radial), 0,25 - 0,30 % % (tangential)
Nussbaum, Europäischer - Juglans regia

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Botanische Bezeichnung Juglans regia, Familie - Juglandaceae
Weitere Handelsnamen Splint Nussbaum, Walnuß, Noce, Nogal, Noyer, Walnut
Vorkommen Europa, Kleinasien, Südwestasien, Nordafrika
Eigenschaften Das Holz besitzt ein grauweißes bis rötlichweißes Splintholz und meist ein graubraunes Kernholz mit unregelmäßigen dunkel-braunen Streifen. Dieses bildet oftmals einen zentralen Kern, der sich stark vom übrigen, unauffälligen Kernholz abhebt. Die Faserist gerade bis wellig mit einer recht groben Textur. Die Poren sind halbringartig, das Frühholz ist mit groben einreihigen und das Spätholz mit kleinen Gefässen Gefässen versehen. Die Trocknung verläuft langsam und muß vorsichtig gesteuert werden. Euro-päischer Nussbaum ist hart und schwer, mit mäßigen Schwindmaßen, mäßig dicht, fest, zäh und biegsam.
Resistenz Der europäische Nussbaum ist widerstandsfähig gegen den Pilzbefall, jedoch nur mäßig widerstandsfähig gegen Insektenbefall. Weiterhin ist das Holz nicht witterungsfest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an.
Verwendung Innenausbau, Orgelbau, Waffenschäfte, Kunstgegenstände, Pendeluhrengehäuse, Ausstattungsholz, Gehäuse, Möbel, Sportgeräte, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN JGRG
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 1.100 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 750 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,68 g/cm3
Zugfestigkeit 100 N/mm2
Druckfestigkeit 58 - 72 N/mm2
Biegefestigkeit 119 - 147 N/mm2
Schwindmaß 0,18 - 0,23 % % (radial), 0,25 - 0,30 % % (tangential)
Oberputz

Oberputz ist die oberste einer zwei- bzw. mehrlagigen Schicht aus Mörtel, bestehend aus Unterputz und Oberputz, welche in verschiedenen Arbeitsschritten auf das Mauerwerk aufgebracht wird.Er dient vor allem dem Schutz vor Einflüssen von Außen (Niederschläge) und der farblichen Gestaltung der Fassade und oder von Wänden.

Der zweilagige Aufbau wird auch heute noch durch Fachleute so empfohlen, da, der Wandaufbau vom Mauerwerk zur Oberfläche das unterschiedliche Dehnverhalten egalisieren muss. Damit ist der gesamte Putzaufbau in der Lage, thermische oder statische Spannungen des Mauerwerks flexibel aufzunehmen. Außerdem soll die Oberfläche eine notwendige Flexibilität und Härte als Schutz besitzen.

Der Wandaufbau nach außen ist:

  • Mauerwerk
  • Unterputz
  • Oberputz)

Heutzutage ist der Oberputz für den Außenbereich bereits werkseitig eingefärbt, was einen erheblichen Kostenfaktor darstellt: Der Unterputz braucht keine Einfärbung mehr.

Okume - Aucoumea klaineana

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Botanische Bezeichnung Aucoumea klaineana, Familie - Burseraceae
Weitere Handelsnamen Angouma, Gabun, Gabunholz, Enkumi, Picus mahogany
Vorkommen Afrika - südliches Kamerun, Gabun, Guinea
Eigenschaften Das Holz besitzt ein hellgraues Splintholz und ein rosagraues, mattglänzendes Kernholz. Die Poren sind mäßig grob und zerstreut, die Porenrillen sind auf Längsschnitten häufig gewunden. Die Holzstrahlen wirken sehr fein und sind auch als Spiegel schwer erkennbar. Der Faserverlauf des Holzes ist mit meist nur schwachem und unregelmäßigem Wechseldrehwuchs versehen. Das mäßig leichte Holz kann nach allen Methoden getrocknet werden und besitzt, je nach Faserverlauf, ein befriedigendes bis gutes Stehvermögen. Okume ist sehr weich, sehr elastisch und schwindet mässig.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit der Okumehölzer ist gegen den Pilzbefall im Außenbereich nicht ausreichend. Frisches Holz ist anfällig für Insektenbefall und bei Lagerung im Brackwasser tritt leicht ein Befall durch den Teredo (Schädling im Meerwasser) ein. Dauerhaftigkeitsklasse DK 4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich befriedigend bearbeiten, ist gut zu messern und zu schälen. Desweiteren zeigen Okumehölzer einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nehmen viele Oberflächenbehandlungen wie Polituren, Beizen und Lacke sehr gut an. Im gedämpften Zustand ist das Holz sehr gut zu furnieren.
Verwendung Furniere, Möbel, Sperrholz, Innenausbau, Schubladen, Zigarrenkisten
FSC nicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN AUKU
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 2,0 m
Gewicht ca. 610 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 410 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,37 - 0,56 g/cm3
Zugfestigkeit 57 - 65 N/mm2
Druckfestigkeit 30 - 41 N/mm2
Biegefestigkeit 50 - 80 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,15 % % (radial), 0,21 - 0,23 % % (tangential)
OSB - OSB-Platten

Die OSB-Platte (oriented strand board) wurde in den 50er Jahren in Canada sowie in den USA entwickelt und ist eine kostengünstige Alternative zu Sperrholz mit ähnlichen technischen Parametern. Die Platte wird zu großen Teilen aus frisch entrindetem Rundholz hergestellt. In Europa wird hauptsächlich Fichte und Kiefer zur Plattenproduktion verwendet. Als Klebstoffe werden PF-Klebstoffe (USA), MUPF-Klebstoffe (Melamin-Harnstoff-Phenol-Formaldehyd) und PMDI-Klebstoffe verarbeitet. Besonders im Innenbereich ist auf die formaldehydhaltigen Ausdünstungen zu achten. Die OSB-Platte erkämpft sich gerade auch im Verhältnis zur Spanplatte immer höhere Marktanteile. 

Eine OSB-Platte besteht aus drei Schichten. Im Gegensatz zum Waferbord werden bei der OSB-Platte gezielt schlanke und lange Späne (strands) verpresst. Die Anordnung der Strands erfolgt nicht zufällig wie bei der Waferbord sondern gezielt (orientiert). Durch die besondere Größe und spezielle Ausrichtung der Strands wir die hohe Biegefestigkeit der OSB-Platte erreicht. Im Gegensatz zu Spanplatten können OSB-Platten auch im dekorativen Bereich angewendet werden. Haupteinsatzgebiete ist der Roh- und Innenausbau als Wand- oder Dachbeplankung. Auch als Verlegeplatte im Fußbodenbereich werden OSB-Platten verarbeitet. Die Platte wird mit Nut- und Federprofilen oder als stumpfe Platte hergestellt. Je nach Hersteller und Anwendung werden diese geschliffen oder ungeschliffen ausgeliefert. Standartformate sind 250/265/280 x 125 cm oder Platten mit einer Breite von 67,5 cm. Die Dicken der OSB-Platten gehen in der Regel von 6 mm bis 40 mm Stärke.

Im Holzhandel werden die Platten in vier Klassifizierungen unterschieden:

  • OSB 1 für allgemeine, nicht tragende Zwecke und für Inneneinrichtungen zur Verwendung im Trockenbereich
  • OSB 2 für tragende Zwecke zur Verwendung im Trockenbereich
  • OSB 3 für tragende Zwecke zur Verwendung im Feuchtebereich
  • OSB 4 hochbelastbare Platten für tragende Zwecke zur Verwendung im Feuchtebereich

In der Europäischen Norm EN 300:2006 (alt EN 300:1997) sind alle Parameter wie Biegefestigkeit, Dickenquellung oder Querzugfestigkeit geregelt.

Parkett - Parkettboden

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.


Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.


Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:


Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Rauchschutztüren (nach DIN 18095)

Rauchschutztüren

Bei einem Brand entsteht neben dem Feuer auch gefährlicher Brandrauch. Rauchschutztüren sind dazu bestimmt, im eingebauten und geschlossenen Zustand den Durchtritt von Rauch zu minimieren und zwar so, dass der dahinterliegende Raum im Brandfall zur Rettung von Menschen genutzt werden kann. Rauchschutztüren sind nicht vollkommen rauchdicht. Je nach Art des Rauchschutzabschlusses dürfen bestimmte Luftmengen pro Stunde von einer Seite zur anderen hindurchtreten. Rauchschutztüren müssen selbstschließend sein. Als Schließmittel muss ein geprüfter Türschließer nach DIN 18263 verwendet werden.

Rauchschutztüren bilden eine geprüfte Einheit aus Türzarge, Türblatt und den für die Funktion erforderlichen Beschlägen (geprüfte Drückergarnitur – Nuss 9 mm und Türschließer).

Zu jeder Rauchschutztür sind vom Hersteller Einbau- und Wartungsanleitungen mitzuliefern. Weiterhin hat als Nachweis, dass die Tür der DIN 18095 entspricht, dieses Element ein Typenschild. Die meisten Hersteller bringen dies im Falz auf der Bandseite an. Die DIN 18095 unterscheidet zwischen einflügeligen (RS-1) und zweiflügeligen (RS-2) Rauchschutztüren.


Rauchschutztüren sind dort einzubauen, wo sie nach bauaufsichtlichen Vorschriften gefordert werden. Nach § 35 Absatz 3 der Musterbauordnung (MBO) muss, sofern der Ausgang eines notwendigen Treppenraumes nicht unmittelbar ins Freie führt, der Raum zwischen dem notwendigen Treppenraum und dem Ausgang ins Freie rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse haben. Weiter heißt es in Absatz 6, dass in notwendigen Treppenräumen Öffnungen zu Kellergeschossen, zu nicht ausgebauten Dachräumen, Werkstätten, Läden, Lager- und ähnlichen Räumen sowie zu sonstigen Räumen und Nutzungseinheiten mit einer Fläche von mehr als 200 m², ausgenommen Wohnungen, mindestens feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse vorhanden sein müssen. Öffnungen von notwendigen Treppenräumen zu notwendigen Fluren müssen rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse haben.

Gemäß § 36 Absatz 3 MBO sind notwendige Flure durch nicht abschließbare, rauchdichte und selbstschließende Abschlüsse in Rauchabschnitte zu unterteilen. Weitere Regelungen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Landesbauordnung.


Für den einwandfreien Zustand der Rauchschutztür ist der Gebäude-betreiber/Eigentümer verantwortlich.

RPC - Rice Polymer Composite

RPC wird zu ca. 60 % aus Reishülsen, zu ca. 22 % aus Steinsalzen und zu etwa 18 % aus Mineralöl hergestellt. Reisschalen enthalten Cutine (wachshaltige Substanzen), die unter anderem Wasser abweisen.

Terrassendielen aus RPC sind in hohem Maße UV-stabil und wetterfest. Sie sind wasserabweisend, weitgehend unempfindlich gegen Insektenfraß, Pilzbefall, Rissbildung und sehr farb- und formstabil. Das Material ist splitterfrei und damit angenehm barfuß zu begehen. Bearbeitung und Verlegung erfolgen mit denen für die Holzbearbeitung üblichen Werkzeugen.

Stauseeholz - Walaba

In Surinam, einem kleinen Land im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1974 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zu einem See aufgestaut wurde. Dieser Stausee – nach seinem Erbauer auch Dr.-Blommestein-See genannt – hat heute mit ca. 1.500 km² Fläche etwa die dreifache Größe des Bodensees. Vor der Flutung des Stausees wurde der Urwald nicht gerodet. Der See enthält deshalb eine gigantische Menge qualitativ hochwertigen Holzes. Dieses wertvolle Rohstoffreservoir würde im Laufe der Jahrhunderte ungenutzt verrotten und klimaschädliches

Methan freisetzen. Durch die jetzt erfolgende Nutzung führt man die wertvollen Hölzer einer sinnvollen und langfristigen Verwendung zu und hilft damit, noch intakte Regenwälder unberührt zu lassen. Erstaunlicherweise verbessern sich die Eigenschaften der allermeisten Hölzer durch die lange Unterwasserlagerung. Stauseeholz ist formstabil und haltbar und zudem sind Inhaltsstoffe ausgewaschen, die sonst zu unerwünschten Verfärbungen führen können.

Holzart: Walaba Massaranduba
Einsatzbereich: Terrassendielen Terrassendielen
Oberflächen: beidseitig glatt gehobelt beidseitig französisches Profil
Standard-Dimension: 25 x 145 mm 21 x 145 mm
Längen: 1,8 m bis 6,0 m 1,8 m bis 6,0 m
Teak - Tectona grandis

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Botanische Bezeichnung Tectona grandis, Familie - Verbenaceae
Weitere Handelsnamen Djatiholz, Teca, Tiek, Java Teak, Siam Teak, Burma Teak, Kyun
Vorkommen Afrika, Zentralamerika, Asien - Burma, Indien, Thailand, Indonesien, Java, Malaysia, Borneo, Philippinen
Eigenschaften Teakhölzer besitzen ein dünnes gelbbraunes Splintholz und dunkles goldbraunes Kernholz, das an der Luft nachdunkelt. Java- und Plantagenteak sind meist heller als Burmateak. Das Holz weist meist einen geraden Faserverlauf bei grober und ungleichmäßiger Textur auf. Teak ist ein mäßig schweres Holz mit Festigkeitseigenschaften ähnlich der Eiche mit gutem Stehvermögen. Die natürliche wie auch die technische Trocknung bereiten keine Schwierigkeiten, wenn die oft sehr ungleiche Anfangsfeuchte der Hölzer beachtet wird.
Resistenz Das Teakholz ist sehr witterungsfest und schwer entflammbar. Die Wiederstandsfähigkeit gegen Pilze, Termitenbefall und verschiedene Chemikalien wie Säuren ist außergewöhnlich hoch. Desweiteren besitzt Teak konservierende Eigenschaften, die eine Korrosion metallischer Beschläge und Verbindungen verhindern. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1 (Plantagenholz DK 3).
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nageln ist vorzubohren.
Verwendung Möbel, Kunsttischlerei, Schiffbau, Schiffsausstattungen, Bodenbeläge, Spanholz/Spanplatten, Furniere
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN TEGR
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 1.000 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 750 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,63 g/cm3
Zugfestigkeit
Druckfestigkeit ca. 60 N/mm2
Biegefestigkeit 105 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,15 % % (radial), 0,24 - 0,29 % % (tangential)
Thermoholz (TMT Thermally Modified Timber)

Durch Hitzebehandlung (Erhitzung des Holzes auf ca. 160 Grad) des Holzes wird eine höhere Dauerhaftigkeit und ein stark reduziertes Quell- und Schwindverhalten erreicht. Durch die Behandlung verringert sich die Festigkeit des Holzes es wird spröder. Dabei verändert sich die Farbe des Holzes es wird dunkler und gleich-mäßiger im optischen Erscheinungsbild.


Ziel der thermischen Modifikation ist es, die technischen Eigenschaften des Holzes über den gesamten Holzquerschnitt für bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern. 


So sorgt die Hitzebehandlung, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Außenbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen. Thermoholz eignet sich jedoch nicht für den tragenden Bereich (keine Zulassung) und sollte auch nit im direkten Erdkontakt verbaut werden.


Thermohölzer (wie auch unbehandelte Hölzer) können von Pilzen und Algen besiedelt werden, diese sind jedoch durch die dunkle Farbe weniger sichtbar


Seit 2012 gibt es ein Qualitätssiegel der Thermoholz-Qualität e.V.

Treppen

Eine Treppe gleicht den Höhenunterschied aus. Sie besteht aus mehreren Stufen und bildet den Auf- oder Abgang zu dieser Ebene. Für die sichere Benutzung ist ein Geländer bzw. Handlauf erforderlich.


Treppen sind aus Holz, Stein, Glas, Metall oder einer Kombination dieser verschiedenen Materialien. Man unterscheidet zwischen geraden, viertel- und halbgewendelten Spindel- und Wendeltreppen. Weiterhin gibt es noch Podest-treppen und Raumspartreppen.

Treppenstufen / Treppenwangen / Setzstufen

Eine Wange ist das tragende schrägliegende Bauteil links und rechts der Treppenstufe.

Bei der aufgesattelten Treppe werden die Stufen auf die Wangen aufgelegt, um mit dieser Konstruktion eine optisch leichtere Treppenanlage ohne außenliegende Wangen zu erreichen.


Bei gestemmten Treppen werden die Trittstufen in die Wandwange eingestemmt.

Die ganzgestemmte Treppe besteht aus Wangen, Stufen und Setzstufen (senkrechte Elemente) zum kompletten Schließen der Treppenkonstruktion. Somit ist ein durchschauen zwischen den Stufen nicht möglich.


Die Treppenwange dient, der an der Wand abgewandten Seite, als tragendes Element für das Geländer.

Eine Stufe ist der Auftritt bzw. die Trittfläche einer Treppe. Es können folgende Materialen zum Einsatz kommen: Holz, Metall, Stein und Glas.


Eine Setzstufe ist das senkrechte Element auf der Trittstufe, um den Zwischenraum der Stufen komplett zu schließen.

Türen

An Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen werden viele verschiedene Anforderungen gestellt. Die Auswahl der richtigen Tür hängt davon ab, welche Funktion sie zu erfüllen hat. Deshalb kommt es auf eine gründliche Planung und kompetente Beratung an.

Lage, Bewegungsrichtung, Teilung, Maße, Form, Material, Konstruktion, Beschläge, Ausstattung usw. entscheiden darüber, welche Türelemente eingesetzt werden.

Die maßgeblichen Kriterien sind:

  • Design und die gestalterischen Vorstellungen
  • Bauliche und räumlich Gegebenheiten
  • Verwendungszweck und die Nutzung des jeweiligen Raumes
  • Beanspruchung durch Temperatur, Klima und mechanische Bedingungen
  • Gesetzliche Anforderungen, bauphysikalische und konstruktive Bedingungen
  • Ggf. barrierefreie Ausführung

Grundsätzlich sind zu beachten:

  • Gesetzliche Verordnungen, vor allem Bauordnungen
  • Normen und Regelwerke
  • Stand der Technik
  • Regeln des Handwerks
Vinyl (Massivvinyl/Fertigvinyl)

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden. Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.


Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

WPC - Wood Plastic Composites

Wood Plastic Composites sind Verbundwerkstoffe aus Holzbestandteilen, thermoplastischen Kunstoffen und additiven, Der Holzanteil liegt zumeist bei bis zu 70 %. Gegenüber rechten Hölzern haben WPC-Produkte viele Vorteile. Unter anderem neigen sie nicht zum Reißen und Splittern. Auch sind sie wetterfest und einfach zu reinigen, darüber hinaus garantieren die Hersteller eine hohe Lebensdauer.


Die Biegefestigkeit fällt gegenüber Hölzern geringer aus was beim Aufbau der Terrassen-Unterkonstruktion und der Verlegung zu beachten iadminst. Dankeiner hohen Dichte sind WPC-Produkte gut vor Insektenbefall geschützt. Außerdem erweitert die Einfärbbarkeit der Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe den farblichen Gestaltungsspielraum.

Zebrano - Microberlinia bisculcata

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Botanische Bezeichnung Microberlinia bisculcata, Familie - Caesalpiniaceae
Weitere Handelsnamen Zingana, Zebra, African Zebrawood
Vorkommen Europa, Nordafrika, Asien
Eigenschaften Zebranohölzer sind gelblichweiß mit tiefbraunen Adern gestreift und einem grauen Splint. Das Kernholz zeigt im Radialschnitt einen hellgoldgelben Hintergrund und ist teilweise dunkelbraun geadert, wodurch ein Zebramuster entsteht. Das Holz ist wechseldrehwüchsig gefasert bei grober Textur und mit glänzender Oberfläche. Desweiteren ist Zebrano zerstreutporig, die nadelrissigen Markstrahlen sind kaum erkennbar und die Zuwachszonen sehr undeutlich. Das Holz ist schwierig zu trocknen, neigt zum Werfen, schwindet, ist witterungsbeständig und besitzt eine sehr hohe Tragfähigkeit.
Resistenz Zebrano ist hart, elastisch und witterungsfest. Das Holz ist gegen Pilz- und Insektenbefall widerstandsfähig.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, ist aber wegen des Faserwuchses schwer zu glätten. Beim Kleben ist Sorgfalt erforderlich, und vor dem Polieren sollte ein klarer Porenfüller aufgetragen werden. Zebrano läßt sich sehr schwer hobeln, ist aber ansonsten gut zu schälen, messern, lackieren und polieren.
Verwendung Furniere, Bildhauerei, Schnitzerei, Innenausbau, Parkett, Sportgeräte, Griffe
FSC nicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN MBXX
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 0,73 g/cm3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,73 g/cm3
Druckfestigkeit 50 - 62 N/mm2
Biegefestigkeit 84 - 120 N/mm2
Schwindmaß 0,18 - 0,26 % % (radial), 0,35 - 0,37 % % (tangential)
Zeder - Cedrus atlantica

Botanische Bezeichnung

Cedrus atlantica, Familie - Pinaceae


Weitere Handelsnamen

Bleistiftzeder, Rotzeder, Atlaszeder, Libanonzeder (D), Cedar, Pencil Cedar, Atlantic Cedar, Eastern Red Cedar (GB), Cedrela


Vorkommen

Nordafrika - Algerien, Marokko, Asien - Himalaya, Libanon


Eigenschaften

Die Holzfarbe ist hellbraun bis rötlichbraun mit einem rötlichweißn Splint. Das Kernholz ist hellbraun, harzreich mit deutlichen Wachstumsringen und hebt sich recht stark vom helleren Splintholz ab. Die Himalajazeder ist geradfaserig, aber die Atlas- und die Libanonzeder sind in der Regel knotig mit stark unregelmäßigem Faserwuchs. Das hellere Frühholz ist scharf vom dunkleren Spätholz abgegrenzt. Die natürliche wie auch die technische Trocknung sind leicht, das Holz arbeitet moderat und hat die mittlere Biegefestigkeit. Außerdem ist Zeder leicht und weich, dichtfaserig und hat einen aromatischen angenehmen Geruch.


Resistenz

Zeder weist eine sehr gute Dauerhaftigkeit auf, vor allem im Wasser nimmt es an Härte und Dauerhaftigkeit zu. Weiterhin ist das Holz anfällig für Insektenbefall. Dauerhaftigkeitsklasse DK 2.


Verarbeitung

Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, messern, drechseln und schnitzen. Die Werkzeuge sollten jedoch scharf gehalten werden. Desweiteren nimmt Zeder viele Oberflächen­behandlungen wie Polituren, Beizen und Lacke sehr gut an und bekommt dadurch eine schöne Oberfläche.


Verwendung

Parkett, Zigarrenkisten, Spielwaren, Schiffbau, Wasserbau, Möbel, Innenausbau, Türen, Pflasterholz, Eisenbahnschwellen, Brückenbau, Hausbau, Gartenmöbel, Furniere


FSC nicht erhältlich


DATEN:

Kurzzeichen DIN: CDXX

Größe: Höhe bis 40 m, Ø bis 1,5 m

Gewicht: k. A. (ungetrocknet), ca. 560 kg/m3 (darrtrocken)

Rohdichte: 0,48 - 0,52 g/cm3

Druckfestigkeit: ca. 40 - 55 N/mm2

Biegefestigkeit: ca. 85 N/mm2